Stift, Papier und Motivation – Das braucht man für ein Bullet Journal

Bevor man ein Bullet Journal starten kann sollte man sich gut überlegen, welche Materialien man braucht, welche man schon hat und welche es noch zu besorgen gilt. Dieser Artikel soll euch dabei ein wenig unterstützen.

Um ein Bullet Journal zu führen, kann man viele verschiedene Materialien verwenden. Je nachdem wie aufwendig es sein soll gibt es Sticker, Washi-Tape, Stifte und andere Materialien um ein „BuJo“ ästhetisch zu gestalten. Was jedoch essentiell ist und jeder braucht um mit dem Journaling zu beginnen, sind natürlich Stift und Papier.

Der richtige Stift

Die Auswahl des richtigen Stiftes ist eine persönliche Sache, manche schreiben lieber mit Füllfedern, andere bevorzugen Kugelschreiber. Wichtig ist hauptsächlich nur, einen Stift in einer Farbe zu haben, die neutral ist um Einträge zu machen und mindestens einen andersfarbigen Stift für das Layout. Für Minimalisten eignen sich schwarz und blau gut, wer es bunt mag kann gern für jeden Monat eine neue Farbe wählen.

Die Stifte sollten gut zum Schreiben sein, also nicht all zu dick schreiben. Eine Stärke von 0,8 mm eignet sich hier gut. Außerdem sollte man darauf achten das Stifte nicht „bluten“, das heißt auf dem Papier von selbst verrinnen oder auf die nächste Seite durchscheinen. Bei Füllfedern sollte man auch immer beachten, dass die Tinte etwas trocknen muss, bevor man umblättern kann.

Zusätzlich zu den normalen Schreibstiften kann man wahlweise auch noch Fasermaler und Buntstifte für Zeichnungen und Textmarker zum Unterstreichen besorgen. Pastellfarben sehen hier besonders schön aus. Ein Bleistift ist auch sehr nützlich zum Vorschreiben und -zeichnen.

Das passende Buch

Um das passende Bullet Journal zu finden sollte man drei verschiedene Faktoren beachten. Als erstes kommt es auf die Größe an. Fragen wie „Wohin möchte ich es mitnehmen?“, „Wo soll es hineinpassen?“ und „Wie lange soll es halten?“, können beim Kauf hilfreich sein. Am beliebtesten sind Notizbücher im Format A5 und A6 mit 100 – 200 Seiten.

Der zweite Faktor, den es zu beachten gilt, betrifft das Papier des Buches. Zuerst sollte man sich überlegen ob man lieber auf kariertem, liniertem, leerem oder Papier mit Punktraster schreibt. Das Punktraster ist hier sehr zu empfehlen, da es sowohl zum Schreiben als auch gestalten gut geeignet ist. Auch die dicke des Papieres ist wichtig. Wer vorhat viel mit Fasermalern zu arbeiten, oder sogar  Wasserfarben zu verwenden, sollte ein dickeres Papier wählen.

Zu guter Letzt kommt es beim Bullet Journal auch auf die Ästhetik an. Das Buch sollte also zum persönlichen Geschmack passen. Es gibt dafür online als auch im Schreibwarenhandel eine riesige Auswahl, bei der für jeden Typ etwas dabei ist. Beim Einband ist ein Hardcover zu empfehlen, um das Buch gut zu schützen.

Ein gutes Notizbuch kostet im Durchschnitt etwa zehn bis zwanzig Euro.

Schnick-Schnack

Künstlerische Typen können sich beim Bullet Journaling voll und ganz austoben. Mit verschiedenen Stiftarten oder sogar Wasserfarben kann man selbst Bilder malen und das Buch verzieren. Bunte Sticker nehmen jenen, die nicht gerne Zeichnen, diese Arbeit ab. Ein Lineal für gerade Linien sowie Schere und Klebstoff können auch immer wieder gebraucht werden. Washi-Tape, ein Asiatisches Klebeband aus Papier mit verschiedensten Mustern, eignet sich nicht nur zum Verschönern sondern auch zum Markieren von Seiten, da es sich leicht wieder abziehen lässt. Auch Bilder und Fotos kann man gut zum Gestalten verwenden, und auch andere Erinnerungen wie Eintrittskarten können eingeklebt werden um dem Bullet Journal den eigenen Stil zu verleihen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

 

Auch nächste Woche gibt es wieder einen Artikel zum Thema „Bullet Journal“. Wer wissen will wie genau man jetzt ein Bullet Journal anfängt, sollte unbedingt reinschauen!