40-Tage-Aufräum-Challenge – Finale!

Ihr kennt das bestimmt: Am Anfang des Jahres möchte man etwas verändern, etwas anders, neu oder besser machen. Die Bloggerin Birgit alias EmmaBee hat am 4. Jänner 2019 ihre 40-Tage-Aufräum-Challenge gestartet, bei der zahlreiche Social-Media-NutzerInnen mitgemacht haben. Auch ich habe mich den täglichen Aufgaben gestellt, hier mein Erfahrungsbericht.

Die ersten 30 Tage sind geschafft, die Aufgaben #1 bis #10, #11 bis #20 und #21 bis #30 könnt ihr bereits nachlesen. Hier erfahrt ihr, was die Aufgaben #31 bis #40 sind.

#31 Kaputte Elektrogeräte aussortieren

Kaputte Elektrogeräte? Ganz ehrlich, ich hab mich ziemlich gewundert als ich mir diese Aufgabe durchgelesen habe. Denn ich habe mich gefragt, wer denn so etwas überhaupt aufhebt. Ich hab dann alle meine Laden und Kästen durchsucht und geschaut, ob dort noch irgendetwas herumliegt, aber um ehrlich zu sein, bei mir gibt es keine kaputten Elektrogeräte. Kaputtes wird bei mir sofort entsorgt, Gebrauchtes/Nicht-Gewolltes wird verkauft. So einfach ist das.

#32 Schrank unter der Küchenspüle aufräumen

Das war eine Aufgabe über die ich mich sehr gefreut habe, da der Schrank unter der Küchenspüle bei den meisten eine Ansammlung von Chaos ist und ich in diesem Zusammenhang endlich meine Ideen teilen wolle. Neben meinem Mülleimer-System – Restmüll, Verpackungen, Papier, wobei ich letzteres in einem Papiersackerl sammle und immer nur den Inhalt entsorgen – findet man bei mir dort nur Putzutensilien wie Schwämme und Staubtücher oder Geschirrspültabs und dazu mein ausgeklügeltes Müllsack-System. Ich habe nämlich noch nie Müllsäcke gekauft, weil ich stattdessen alte Einkaufssackerl wieder verwende. Obst- und Gemüse-Sackerl aus dem Supermarkt, werden auf Löcher untersucht und all jene, die intakt sind, werden im Schrank unter der Küchenspüle als Müllsäcke aufbewahrt.

#33 Räume dein E-Mail-Postfach auf

Das ist eine Aufgabe, die ich immer vor mir herschiebe und diesmal gewissenhaft angehe. Wie schnell sich ein E-Mail-Postfach voll müllt ist einfach unglaublich. Auch wenn ich bereits alle uninteressanten Newsletter abgemeldet habe, die Fülle an Mails, die täglich ins Postfach wandert ist schier nicht enden wollend. Aber gut, einfach mal hinsetzen und gewissenhaft alles ausmisten. Das Löschen alter Mails bringt nicht nur Ordnung, es ist richtig befreiend. Wer muss abgelaufene Aktionsmails oder nicht relevante Mails der Studienzeit schon aufheben? Die Aufgabe kostet mich zwar einiges an Zeit, aber das Gefühl danach ist einfach unbeschreiblich schön!

#34 Die Schublade des Grauens

Die Schublade des Grauens war bei mir Gott sei Dank keine Schublade des Grauens mehr, denn diese habe ich bereits mit der Aufgabe #22 „Miste eine deiner Sammlungen aus“ erledigt. Meine Konzert-/Festival-Eintrittskarten habe ich gemeinsam mit meinen Festival-Armbändern in einer Lade gesammelt. Wobei gesammelt fast zu liebevoll ist, denn im Endeffekt hab ich sie einfach in die Lade hineingeschmissen ohne sie jemals wieder anzusehen. Also weg damit! Nachdem ich mir beim Wegschmeißen doch sehr schwer tue, erfasse ich die ganzen Konzerte, die ich besucht habe elektronisch. Festival-Armbänder bekommen einen neuen Platz, sie schmücken jetzt eine Kastentür, gemeinsam mit Foto-Pässen und Fan-Tickets. So haben sie plötzlich einen Sinn und die Lade des Grauens ist jetzt leer!

#35 Räume in deinem Auto auf

Eine Aufgabe, die ich getrost auslassen kann, da ich kein Auto besitze.

#36 Sortiere alte Bedienungsanleitungen aus

Diese Aufgabe bringt mich zum Schmunzeln, da ich in meinem Marie Kondo Ausmist-Wahn im Herbst vor drei Jahren bereits alle Bedienungsanleitungen entsorgt habe. Denn wir Marie Kondo so schön in ihrem Buch „The Life-Changing Magic of Tidying Up“ schreibt, braucht man Bedienungsanleitungen überhaupt nicht, denn wenn man tatsächlich mal ein Problem hat, schlägt man dies nicht dort nach sondern sucht im Internet nach einer Lösung. Also bei dieser Aufgabe kann man sich ruhig ein Herz fassen und gleich alles wegschmeißen!

#37 Sorge für Ordnung im Putzschrank

Wieder eine Aufgabe, die mich amüsiert, da ich keinen Putzschrank habe. Ich hab in meiner Küche ein Sackerl, in dem ich meine zwei Putzmittel für die Küche aufbewahre. Im Bad habe ich in meinem Waschtisch-Unterschrank mein Putzmittel fürs Badezimmer und im WC das dortige. Dementsprechend kann ich schwer für Ordnung in meinem Putzschrank sorgen.

#38 Räume deinen PC-Desktop auf

Nachdem ich mir vor einiger Zeit einen neuen Laptop gekauft habe, habe ich diesen bewusst anders verwendet als meine bisherigen Geräte. Früher war ich versucht viel auf meinem PC-Desktop abzuspeichern um die Dinge schnell und einfach zu finden. Aber ganz ehrlich, ein angeräumter Desktop sorgt mehr für Unübersichtlichkeit und langes Suchen. Mit meinem aktuellen Betriebssystem kann ich alles von der Starttaste aus suchen, dementsprechend befinden sich auf meinem PC-Desktop nur noch die Programme, die ich von dort nicht entfernen kann. Schon kommen meine ausgewählten, wechselnden Hintergrundbilder richtig zur Geltung.

#39 Gestalte deinen Happy-Place

Das ist eine besonders schöne Aufgabe! Ich verbringe nicht sehr viel Zeit in meiner Wohnung, weil ich äußerst aktiv und viel unterwegs bin. Aber einen Happy-Place, also eine Ort, an dem ich Kraft tanke und in meinem hektischen Alltag zur Ruhe komme, den habe ich. Es ist mein Ohrensessel im Wohnzimmer. Wenn ich mich dort hinein setze, bleibt die Zeit stehen, die Welt steht still und ich kann in meiner „Ruheblase“ Zeitschriften durchblättern, ein Buch lesen oder einen Film schauen. Auf meinem Ohrensessel liegt jetzt auch eine Kuscheldecke, die ihn noch gemütlicher zum Einkuscheln macht und ein herzförmiges Kissen habe ich dort auch platziert.

#40 Entrümple deine Gedanken

Die letzte Aufgabe war für mich die Wichtigste. Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit mit Coaching und suche immer wieder nach guten Tipps und Tricks um ein positives Denken zu fördern. Die Aufgabe ist dreigeteilt, zuerst schreibt man all die Dinge auf, von denen man weniger im Leben haben will – Sorgen, Zeitdruck, Stress, etc. Danach schreibt man eine Liste von Dingen, die man mehr in seinem Leben haben möchte – Abenteuer, Mut, Zuversicht, etc. Schlussendlich nimmt man die erste, negative Liste und vernichtet diese, indem man sie verbrennt, zerreißt oder zerknüllt. Die zweite Liste bewahrt man auf, meine ist in meinen Kalender gewandert, wo ich sie immer wieder sehen kann.

Mein Fazit nach der 40-Tage-Aufräum-Challenge ist ein äußerst Positives. Selbst wenn man, so wie ich, vieles davon vielleicht schon aus einer anderen Motivation heraus gemacht hat, so helfen einem die Aufgaben dabei sein Leben wieder in eine gewisse Ordnung zu bringen – sowohl äußerlich, als auch innerlich. Vielen Dank für die tolle Inspiration!

 

Hier gibt es den Erfahrungsbericht zu den anderen Aufgaben:

#1 bis #10

#11 bis #20

#21 bis #30