Von Österreich bis nach Montenegro – Roadtrip Erlebnisbericht #1

Wer Küstenstraßen und Abenteuer liebt, ist hier genau richtig! Durch meine Erlebnisse und Erfahrungen, die ich auf einem drei-wöchigen Roadtrip quer durch Kroatien sammeln konnte, könnt ihr hoffentlich Inspiration, Tipps und Mut schöpfen, um eure eigene Reise zu starten.

Vor etwas über zwei Jahren befanden sich meine zwei besten Freundinnen und ich, gerade im größten Lernstress, den wir bis dahin kannten – Die Matura stand uns bevor. Während dieser Zeit war es natürlich leicht von Sonne, Meer und Freiheit zu träumen und an einem Schicksalhaften Tag entschieden wir uns dann: Wenn die ganze Lernerei vorbei ist, nehmen wir unser Gespartes und fahren einfach drauf los, immer der Sonne entgegen. Ganz so einfach war es dann doch nicht, denn hinter so einem Roadtrip steckt einiges an Planung (mehr dazu hier). Doch nach einigen „Meetings“ stand dann auch die Zeit, Dauer, Preisklasse und ungefähre Route fest und ein paar Wochen später ging es auch schon los.

Erster Stopp: Bled, Slowenien

Nachdem wir unser Gepäck im Siebensitzer gut verstaut, und das Auto zur Sicherheit noch einmal aufgetankt hatten – Wir haben immer darauf geachtet, dass der Tank mindestens halb voll war, um unvorhergesehene „Durststrecken“ problemlos zu überwinden – ging es los Richtung Süden, nach Slowenien. Unser erster Stopp war der See in Bled, ein wunderschöner Badesee, wenn auch etwas kalt als wir da waren. Gleich in der Nähe haben wir unser Lager am Campingplatz aufgeschlagen und das große Zelt zum Austesten aufgebaut, obwohl wir nur eine Nacht dort waren. Wir haben ein großes Zelt, in dem wir stehen konnten, sowie ein kleines Wurf Zelt (für Orte an denen wir nur eine Nacht blieben) mitgenommen. Es war nicht ganz geschickt, dass wir das große Zelt nur für die eine Nacht aufgebaut haben, weil es doch viel Arbeit war, aber dafür wussten wir dann, wie es am besten ging. Geheimtipp: Wir haben unsere Reise am 13. August gestartet und konnten dadurch in Bled einen wunderschönen Meteoriten-Schauer beobachten – So viele Sternschnuppen!

Weiter geht’s durchs Soca Tal, Slowenien

Wer Zeit hat beim Fahren die Gegend zu genießen oder einfach das Fahren auf der Autobahn satt hat, sollte unbedingt durchs Soca Tal fahren, das sich an der Grenze zwischen Slowenien und Italien bis zum Meer hinunter streckt. Neben wunderschönen Wald- und Berglandschaften, fährt man hier auch eine Zeit lang direkt neben der Soca (Isonzo), und kann zwischendurch mal einen Halt machen, um sich die Füße an einer seichteren Stelle im Türkis-blauen Wasser zu vertreten. Wir haben es uns auch auf einer der Bergwiesen für ein Picknick gemütlich gemacht, dort wo noch der Enzian blüht. Ich kann jedem nur empfehlen, beim Urlaub fahren mal auf die Autobahn zu verzichten und sich die Gegend etwas anzusehen – Man entdeckt wundervolle Plätze die oft auch etwas abseits des Massentourismus liegen.

Wir schlagen unser Lager auf in Porec, Kroatien

Die einzige Unterkunft, die wir für diesen Urlaub im Voraus gebucht haben, war ein kleines Apartment am Rand von Porec. Der Grund dafür war, dass wir von Porec aus ganz Istrien mit Ausflügen weiter erkundeten. Das Apartment an sich war ein kleines Kellerzimmer, mit einem Bad, dass wir uns mit einer weiteren Familie teilen mussten (die das wohl nicht so ganz verstand und die meiste Zeit ihres Urlaubs offenbar im Bad verbrachte). Wir hatten aber einen Herd, weiche Betten und ein Dach über dem Kopf, was unseren Ansprüchen schon genügte – es sollte ja kein Fünf-Sterne-Urlaub werden. Porec an sich ist eine bezaubernde kleine Stadt, die sehr viel Kroatisches Flair aufweist und als Ausgangspunkt um die Westküste Istriens zu erkunden super geeignet. Geheimtipp:  Während der Sommermonate findet das Porec Open Air Festival statt, bei dem es eine Vielzahl an Veranstaltungen gibt. Wir durften uns tolle Street Music Acts ansehen, die in der ganzen Stadt verteilt spielten – Zum Abschluss gab es sogar ein Feuerwerk!


Die nächsten Stationen unserer Reise folgen in den nächsten Wochen.


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