Selbstgemachtes Bullet Journal - Fazit

Wie es mir persönlich mit dem Bullet Journal im letzten Jahr gegangen ist und was mir daran gefallen hat und was nicht so toll war, habe ich hier zusammengesammelt.

Nachdem ich nun schon seit über einem Jahr mein Bullet Journal selbst gestalte, habe ich mich entschieden, es einmal mit einem vorgefertigten Journal zu probieren. Bevor ich aber dazu nächste Woche mehr verrate, habe ich hier noch einmal meine Erfahrungen mit dem selbst gemachten BuJo zusammengefasst.


Ganz am Anfang muss ich gleich erwähnen, dass das Beste am Bullet Journal definitiv die individuelle Planung ist! Ich hatte in den letzten Monaten immer einen guten Überblick über meine Termine, die sich durchs Studium und die Arbeit doch ganz schön zusammen häufen. Natürlich kann man das auch mit einem Terminkalender erreichen, aber die Tatsache, dass ich ganz individuell einen Monats-, Wochen- und Tagesplan erstellen konnte, hat mir sehr geholfen, auf meine eigenen Bedürfnisse einzugehen. Außerdem konnte ich so immer darauf achten, dass ich immer genug Platz hatte, um alles aufzuschreiben, was für mich wichtig war.

Dazu kommt, dass auch all meine anderen Planungen – Ziele, Urlaube, Lernplaner und ähnliches – gleich ganz einfach im selben Buch Platz gefunden haben. Es ist so viel bequemer und auch übersichtlicher, wenn alles kompakt im gleichen Journal ist. Das ist ein großer Vorteil gegenüber herkömmlicher Terminkalender.

Was mir persönlich auch sehr gefallen hat, ist, dass ich mich beim Bullet Journal kreativ ausleben konnte. Ich habe immer Deckblätter für jeden Monat gestaltet und viel mit Farben und Aufklebern gearbeitet. Es hat immer Freude gemacht, in meinen Planer hineinzuschauen.

Dadurch war es allerdings auch ziemlich Zeitaufwendig, für jeden Monat die Planung vorzubereiten und manchmal hatte ich nicht wirklich Lust Zeit zu investieren, vor allem, wenn ich schon für die Uni oder Arbeit viel zu tun hatte. Ich persönlich habe dann oft Vorlagen aus dem Internet ausgedruckt und mit Stickern und Washi-Tape gestaltet, damit das Journal trotzdem ästhetisch aussah. Wer generell nicht gerne gestaltet, ist hier leider sehr im Nachteil und auch für Hobby-Künstler kann es anstrengend werden, das BuJo regelmäßig zu führen.


Alles in allem finde ich noch immer, dass mir ein Bullet Journal sehr viel hilft – ob bei der Planung, der Übersicht, oder der Kreativität. Allerdings habe auch ich mich immer wieder dazu zwingen müssen, den nächsten Monat zu gestalten. Daher habe ich mir für das neue Semester ein vorgefertigtes Journal bestellt. Meine Erfahrungen damit werde ich wieder hier mit euch teilen.