Home-Office - Trotz Ausgangsbeschränkung produktiv

Zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus steigen immer mehr Firmen vorübergehend soweit es geht auf Home-Office um. Aber wie schafft man sich eigentlich einen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden?

Von zu Hause aus arbeiten – davon träumen viele und für eine Menge Menschen ist das nun zumindest vorübergehend Realität. Doch um die Arbeit dann auch wirklich voran zu bringen, braucht man viel Disziplin und gute Planung, denn zuhause lauern eine Menge Ablenkungen und man kann auch leicht den Überblick verlieren. Vor allem wer nun von zuhause aus studiert kann jetzt leicht durcheinander kommen. Hier gibt es darum ein paar Tipps, wie man die Arbeit trotzdem effizient erledigen kann.

Planung ist alles

Um den Überblick zu behalten, braucht man allem Voran erst einmal einen guten Plan. Welche Arbeiten muss ich täglich machen, was muss bis zum Ende der Woche fertig sein? Dinge die im Büro zur Routine geworden sind, können in diesem anderen Umfeld leicht vergessen werden. Auch bei Vorlesungen und Kursen von Studierenden kann man jetzt leicht den Überblick verlieren. Am besten ist es, zeitlich so gut es geht dem Stundenplan zu folgen, und sich eine Liste zu machen, welche Lehrveranstaltung wie stattfindet. Muss ich zu einer bestimmten Zeit einen Stream einschalten? Muss ich mir die Unterlagen runterladen und Übungen zu bestimmten Fristen abgeben? Wenn man dem Stundenplan wie gewohnt der Reihe nach folgt, vermeidet man es, ein Fach zu übersehen.

Fixe Zeiten einplanen

Von zuhause aus zu arbeiten gibt einem natürlich auch eine gewisse Flexibilität, vor allem zeitlich. Es ist aber wichtig, trotzdem zu bestimmten Zeiten täglich zu arbeiten, am besten in der Zeit, die man sonst sowieso im Büro wäre. Sonst neigt man leicht dazu, Dinge aufzuschieben und dann bis zum Ende der Woche eine große Menge an Arbeit anzuhäufen. Auch eine Mittagspause sollte man sich einplanen, und auch versuchen, nicht zu viele Überstunden zu machen, da man auch dazu neigen kann, zuhause die Zeit zu übersehen. Trotzdem sollte man die Arbeit wenn möglich in einem Stück erledigen, und nicht alle paar Minuten unterbrochen werden.

Der richtige Platz

Auch der Platz zur Arbeit sollte ein fixierter Ort sein. Am besten hat man sowieso einen Schreibtisch, oder Küchentisch zuhause, an dem man sich ausbreiten kann. Auf keinen Fall sollte man auf der Couch, oder sogar im Bett arbeiten. Es ist sehr verlockend, morgens einfach vom Bett aus die Arbeit zu erledigen, allerdings sollten diese Orte in unserem Gehirn getrennt bleiben – Arbeitsplatz bedeutet Arbeit und Produktivität, Bett bedeutet Ruhe und Schlaf. Wer das vermischt kann oft schlechter schlafen, oder ist bei der Arbeit weniger produktiv. Genauso wichtig ist es, sich auch dementsprechend anzuziehen. Man muss sich natürlich nicht so förmlich kleiden, wie man es oft im Büro macht, aber wer den ganzen Tag im Pyjama herumläuft und auch so arbeitet, trennt im Unterbewusstsein wieder nicht Arbeit vom Privaten.

Um doch etwas Abwechslung in diesen neuen Berufsalltag zu bringen, kann man bei schönem Wetter auch das Büro für ein paar Stunden nach draußen verlegen. Vielleicht kann man den Laptop auch auf den Balkon mitnehmen, oder den Konferenzanruf auf der Terrasse erledigen.

Auch sollte der neue Arbeitsplatz gemütlich sein. Ein Krug Wasser und ein paar Nüsse zum Knabbern, damit man nicht immer aufstehen muss, eine Kerze oder eventuell leise Hintergrundmusik um die Arbeit etwas angenehmer zu gestalten, kann einem die Lust zur Produktivität ankurbeln.